• Wikimedia CC-BY-3.0 Foto Jörg Zägel

Exilmuseum, Berlin

aktuell / 2018

Projekt

bereits 2011 hat die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller in einem eindringlichen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel die Errichtung eines Exilmuseums gefordert.

In einer Zeit, in der vermehrt Geflüchtete in Deutschland Schutz suchen, wird es immer wichtiger, den Inhalt des Wortes Exil zu begreifen und ein Zeichen gegen alle Formen der Vertreibung zu setzen. Das möchte das Exilmuseum Berlin leisten, indem es das Exil nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 exemplarisch in den Mittelpunkt stellt. Die Erinnerung an dieses in deutschen Museen wenig beleuchtete Kapitel unserer eigenen Geschichte öffnet zugleich den Blick für die Exilschicksale heutiger Zeit.

2017 kam der Entschluss die Stiftung Exilmuseum Berlin zu gründen – wesentlich vorangetrieben durch Bernd Schultz (Mitbegründer der Villa Grisebach). Herta Müller setzt sich als Schirmherrin ein.  Wunschstandort für das Exilmuseum ist die Fläche hinter der Portalruine des Anhalter Bahnhofs.
Mehr zum Projekt unter www.stiftung-exilmuseum.berlin

Leistungen

  • Projektleitung, u.a.:
  • koordinative Leitung und Aufbau der Institution Exilmuseum, inkl. der Entwicklung von Vision, Mission und Zielen
  • Budgetplanung
  • konzeptionelle Richtungsentscheidung, Planung und Realisierung von Ausschreibungen
  • Aufbau eines Netzwerkes, Repräsentation und Kommunikation
  • Verantwortung für die Qualität aller Maßnahmen, Aktivitäten oder Dienstleistungen des entstehenden Museums
  • Vorbereitung der Inbetriebnahme, u.a. Standortsicherung, Erstellung des Betriebskonzepts

Auftraggeber

Stiftung Exilmuseum Berlin